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Fachsymposium: Pflegefamilien – eine Herausforderung für die Ombudschaft? Rechtliche und praktische Überlegungen zur Zusammenarbeit von Ombudsstellen und Pflegefamilien

7. Juni 2021

Ombudsstellen der Kinder- und Jugendhilfe sind zuständig für junge Menschen und ihre Familien, die einen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung oder hilfeplananalog gesteuerte Leistungen haben und sich bei der Leistungsgewährung oder Leistungserbringung nicht ausreichend beteiligt und beraten oder ungerecht behandelt fühlen. Pflegeeltern haben eigene Ansprüche auf individuelle Beratung und Förderung gegenüber dem örtlich zuständigen Jugendamt und sie sind als „Leistungsanbieter“ nicht vergleichbar mit freien Trägern.

Gilt der Fokus von unabhängiger Ombudschaft auch für Pflegefamilien? (Inwieweit) Können Pflegeeltern ombudschaftlich beraten werden, wenn sie nicht Inhaber der elterlichen Sorge sind? Was passiert, wenn Pflegeeltern, leibliche Eltern, Vormund und Fachkräfte des Jugendamtes oder beratender freier Träger nicht an einem Strang ziehen, weil sie unterschiedliche Einschätzungen über das Wohl des (Pflege-)Kindes haben? Wer sorgt dafür, dass die Sicht der betroffenen Kinder und Jugendlichen ausreichend Eingang in die Hilfeplanungs- und Ausgestaltungsprozesse findet? Welche Beteiligungs- und Beschwerderechte haben Pflegekinder? Wie präsent sind sie im ombudschaftlichen Diskurs und in der ombudschaftlichen Praxis?

All dies wird haben wir auf unserem Fachsymposium diskutiert.

Viele Informationen aus dieser Veranstaltung finden sie im Veranstaltungsflyer und im Vortrag von Hr. Prof. Dr. Salgo.

Veranstaltungsort

digital

Veranstalter

Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V.
Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen e.V.